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Projektgeschichte

Mit WATCH.ACT.PROTECT. wollen wir nicht nur sensibilisieren, sondern auch zum Handeln anregen.

In Bremen trainieren 150.000 Menschen in Sportvereinen. Studien zeigen, dass bundesweit jede:r vierte von sexualisierter Gewalt betroffen ist. In Bremen bedeutet das potentiell 37.000 Betroffene, wovon rund 90% der Übergriffe unentdeckt bleiben.

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Was passiert, wenn plötzlich auf Sportstätten großflächig Sätze plakatiert werden wie:
Schöne Aussicht hier unten. Mit Zopf gefällst du mir. Geh du doch mal vor. Meistens fängt es harmlos an: ein Kompliment nach dem Training, ein Scherz in der Kabine. Doch oft kippt die Situation und Grenzen werden überschritten. Damit Betroffene nicht allein bleiben, haben wir Studierende und ein Dozent im Studiengang Digitale Medienproduktion (DMP) an der Hochschule Bremerhaven in Kooperation mit Landessportbund Bremen, Senatorischer Behörde für Inneres und Sport Bremen (Sportamt) und dem Bremer Fußball-Verband e.V. diese Kampagne entwickelt: WATCH. ACT. PROTECT.

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Das Ziel: Sportvereine, Trainer:innen, Vereinsleitungen, junge Sportler:innen, Eltern sowie Betroffene bewusst irritieren und sie dadurch zum Nachdenken bringen: Über Alltagsgrenzen. Über Sprache. Über Machtverhältnisse.

Wegschauen ist keine Option. Prävention braucht klare Handlungsmöglichkeiten und Sensibilisierung ohne Überforderung, aber mit Wirkung. Die Aktion nutzt bewusst provokante Sprüche, wie sie in Sportkontexten leider immer wieder fallen – teils harmlos klingend, teils übergriffig, oft beides.

Mit QR-Codes auf Bannern, Stickern und Social-Media-Posts werden die Betrachter:innen direkt auf diese Website weiter geleitet, die über Grenzverletzungen im Sport informiert, differenziert, niederschwellig, zielgruppengerecht.